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Neue Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr Bad Schwartau-Rensefeld

Olaf Dreyer und Bürgermeister Brinkmann auf der neuen Drehleiter © sebastian prey, LN
Olaf Dreyer und Bürgermeister Brinkmann auf der neuen Drehleiter © sebastian prey, LN

Am 18.08.2020 übergab Bürgermeister Uwe Brinkmann im kleinen Rahmen die neue Drehleiter an die Freiwillige Feuerwehr.

Die alte Drehleiter DLK 23-12 ist mittlerweile 22 Jahre alt und technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Daneben spielen im laufenden Betrieb auch Wirtschaftlichkeitsaspekte eine Rolle. Die Stadt Bad Schwartau hat sich daher entschlossen, das zwar einsatzbereite aber in die Jahre gekommene Fahrzeug in den Ruhestand zu schicken.

Bereits im November 2017 begann die Planung für die Beschaffung einer neuen Drehleiter. Es wurden einige besondere Anforderungen an die neue Drehleiter gesammelt und Ideen diskutiert. Nach den entstandenen Vorstellungen wurden verschiedene Fahrgestelle, wie Mercedes-Benz, MAN und Scania und die Produkte der Aufbau-Hersteller, wie Rosenbauer und Magirus, besichtigt.

Nach der Ausschreibung im März 2019 ging die Auftragsvergabe drei Monate später an die Firma Rosenbauer. Das Fahrgestell wurde von der Firma MAN geliefert. Aufgrund der Corona Pandemie musste die geplante Auslieferung im März 2020 um zwei Monate verschoben werden.

Olaf Dreyer und Uwe Brinkmann auf der neuen Drehleiter © sebastian prey, LN
Olaf Dreyer und Uwe Brinkmann auf der neuen Drehleiter © sebastian prey, LN

Die Indienststellung erfolgte nach erster Einweisung eines Großteils der Kameraden/innen am 25. Juli 2020. Insgesamt sind für die neue Drehleiter bis zum Jahresende mindestens ca. 1.200 Stunden Ausbildung  angesetzt. Diese beinhaltet eine Fahreinweisung, eine Einweisung für Maschinisten und die Besatzung, sowie zwei Taktikschulungen durch eine externe Firma. Seit der Indienststellung war die Drehleiter bereits an 3 Einsätzen beteiligt.  (Stand 12.08.2020, 14:30 Uhr)

Zwei gravierende Besonderheiten bringt die neue Drehleiter mit:  Der vordere Teil des Leiterparks ist mit einem Gelenk ausgebildet und kann abgeknickt werden. Damit ist nicht nur das Absetzen des Korbs direkt am Fahrzeug möglich, vielmehr kommt man nun viel dichter an ein Objekt heran und kann bei Bedarf auch über den First eines Hauses, praktisch hinter das Dach gelangen. Daneben wurde die Nutzlast des Korbes mit nunmehr 500kg erheblich erhöht, die Fläche vergrößert und ein Einstieg über die gesamt Korbbreite geschaffen. Damit wird die Menschenrettung über die Drehleiter optimiert, da mehr Personen gleichzeitig in den Korb können, erforderlichenfalls kann dort sogar ein Rollstuhl eingebracht werden. Daneben gibt es viele weitere technische Weiterentwicklungen und Neuerungen.

Die alte Leiter wurde ausgemustert und steht nun bis zu ihrem Verkauf auf dem Baubetriebshof.

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